Archiv für Mai 2009

Wahlkrampf-Veranstaltung der Rep´s gestört

Am 09.05.09 fand in dem Würzburger Gasthaus „Erzherzog Karl“ ein öffentlicher Wahlkrampf-Vortrag der Republikaner statt.
Es versammelten sich kurz vor Beginn des öffentlichen Vortrag ca. 30 Aktivisten der lokalen antifaschistischen Szene bzw. der linksautonomen Szene Würzburgs wenige Meter entfernt des Gasthauses, das am Abend vorher mit weißer Farbe verschönert wurde.
Als dies die alten Rep-Opis mitbekamen, flüchteten sie schleunigst von der Terrasse des Lokals in einen Nebenraum der Gaststätte, wo der Vortrag stattfand. Als die Antifas in das Lokal folgten wurde der Nebenraum von innen zugehalten, so dass die nicht geladenen Gäste nur bis ins eigentliche Gasthaus gelangten. Dort wurde nun sich mit dem Wirt eine Diskussion geliefert, welcher es anscheinend rein gar nicht schlimm fand, solchen Gästen einen Raum zur Verfügung zu stellen. Der Wirt vergaß vor lauter Aufregung auch noch, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und die Antifas aus dem Haus zu weisen. In dem Nebenraum der Gaststätte spielte sich währenddessen etwas ganz anderes ab. Denn ein Antifa-Fotograf schmuggelte sich als Interessent mit in den Nebenraum. Die ach so Demokratischen Rechten haben es aber wohl noch nicht so mit der Pressefreiheit, griffen diesen körperlich an und verfolgten ihn durch die mit den Antifaschistinnen gefüllte Gaststätte wo es dann zu einen Handgemenge kam. Es wurde hierbei lei*er niemand von den Republikanern verletzt, dafür blieb auch unser Fotograf wohlauf.
Als man sich nun vor der Gaststätte wieder sammelte und noch einmal laut mit Parolen auf das Geschehen im Lokal aufmerksam machte, schossen die alten Herren noch gemütlich Fotos für ihre ganz private Anti-Antifa-Alben. Einige Aktivisten entfernten sich schon vom Ort des Geschehens, weil sie die anrollenden Bullen-mackerbande erahnten. Doch ein Großteil der Antifas wurde von ca. 15 Polizeiautos eingekesselt und musste eine erkennungsdienstliche Behandlung über sich ergehen lassen. Danach wurde ihnen ein Platzverweis erteilt, der ihnen untersagte, sich im Umkreis von 50 Metern dem Gasthaus „Erzherzog Karl“ zu nähern. Die Mainpost bekommt von uns auch nochmal ein schönes FUCK YOU für ihre bürgerliche schlecht recherchierte Berichterstattung, die die Aktion als ein Haufen störende Punker heruntergespielte.

Die Aktion kann man durchaus als Erfolg bezeichnen auch wenn die Veranstaltung nicht verhindert werden konnte. Es ist Nötig dass sich Wiederstand regt, zeigt und dass man Feinden mal ins Gesicht spuckt. Vor allem in einer Stadt wie in Würzburg wo sich zu viele Deutschtümler und andere Feinde einer Freien, Herrschaftslosen Gesellschaft befinden. Des weiteren sollte man den Widerstand nicht bei rechtsextremen Parteien belassen, sondern sollte jeder Partei, die sich einem kapitalistischen System als Handlanger anbietet ordentlich in die Suppe spucken. Denn egal wen wir wählen, es kommt immer nur Scheiße dabei raus! Deshalb sind wir für keinen Machtwechsel sondern für einen Machtumsturz.

Denn wir brauchen keine anderen Herren, sondern keine!
Für eine Freie, Herrschaftslose Gesellschaft!!

see ja so schauts aus

Aktionen gegen den Coburger Convent

Wer sich zu Pfingsten in der kleinen nordbayrischen Stadt Coburg aufhält, der wird fast zwangsläufig Beobachter eines merkwürdig anmutenden Spektakels. Alljährlich finden sich dort tausende Anzug- oder Aufzugtragende Studenten zusammen, welche alle eines gemeinsam haben: sie sind alle im Coburger Convent.

Im Coburger Convent sind 100 mensurfechtende Turner- und Landsmannschaften zusammengeschlossen, deren deutsche oder österreichische Mitglieder stets männlich und deutsch-national sind. Öffentlich gibt sich der CC unpolitisch und tolerant; ein rechts-elitärer Konsens ist jedoch bei näherer Betrachtung unschwer zu erkennen.

In seiner mehr als hundert Jahre alten Tradition stand der CC immer auf Seiten des reaktionären Bürgertums und damit hinter den bestehenden Machtstrukturen von Kaiserreich über drittes Reich bis hin zum heutigen kapitalistischen Kriegssystem. Ob 1. Weltkrieg, Kapp-Putsch oder Kalter Krieg – immer standen sie in der ersten Reihe gegen die Arbeitermacht und erfüllten ihre Rolle als Rekrutierungs- und Ausbildungsstelle für die Elite. Immer sagten sie Ja zum Imperialismus und Nein zum demokratischen Fortschritt. Auch heute noch!

Während des Pfingstkongresses werden am Kriegerdenkmal im coburger Hofgarten die „Kameraden“ genannten Vernichtungskrieger des Ostfeldzugs zu Helden emporgehoben. Nachts wird die Altstadt zur Kulisse eines Fackelmarsches mit tausenden uniformierten Fahnen- und Fackelträgern. Zu dessen Abschluss wird zusammen mit extra angereisten Neonazis und coburger Bürgertum das ganze Deutschlandlied gesungen.

Doch der Widerstand formiert sich!

Dieses Jahr wird wieder eine überregionale Demonstration gegen den Coburger Convent stattfinden.

Wann? Samstag, 30. Mai 2009, 14°°

Wo? direkt in Coburg

Wie? mit allen Mitteln

Auch angesprochen werden sollen die rechtsradikalen Aktivitäten und Strukturen in und um Coburg. Beispielsweise hat hier der wichtigste deutsche Naziverlag – namentlich „Nation&Europa“ – seinen Sitz.

für nähere Infos schreibt an: coburgerconvent@gmx.de

Für eine andere Welt – ohne Korporationen

Für eine solidarische Welt – ohne rechte Elite

Für eine bessere Welt – Für die Revolution!

mehr Infos bei klick auf den Banner:
Link zu der Seite gegen den coburger convent

Vortrag zum Coburg Convent

Vortrag über cc
Am Freitag 8. mai um 18:30 Uhr wird ein Vortag im Standart (nähe KFC) in Würzburg über den Coburger Convent (siehe Artikel unten) und die Aktionen dagegen geben. Danach wird am Main die Befreiung ordentlich gefeiert bitte alles selber mitnehemen.




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