Archiv für November 2009

KuPuK-Soli-Party am 05.12. im Rosenkeller!

Im Dezember finden erneut Kupuk-Parties statt.
Die erste am 5. Dezember im Rosenkeller (Würzburg). Eintritt erfolgt so gegen 22 Uhr.
Es erwarten dich nette DJs, gute Musik, Infos zu KuPuK, veganes Essen. Der Eintritt ist frei, es gibt Bier für 1,50 und Longdrinks.

Was Kupuk genau ist:

KuPuK e.V. ist der Verein für Kultur, Politik und Kritik aus Würzburg.

Wir sind ein Zusammenschluss von Leuten, die die Unzufriedenheit mit den kommerziellen sowie städtischen Vergügungsbetrieben in Würzburg eint. In Würzburg fehlte und fehlt uns ein Ort, dessen Konzept und Programm einen kritischen, alternativen Anspruch beinhalten. Daher wollen wir Räumlichkeiten für einen Freiraum in selbstbestimmter Abhängigkeit anmieten, um Lesungen, Vorträge, Konzerte, Ausstellungen und weiteres zu veranstalten.
Ein Freiraum deshalb, weil uns der Raum die Freiheit geben soll, in einem von uns selbst gesteckten Rahmen Veranstaltungen zu organisieren.

Die Selbstbestimmung unseres Projekts ist uns dabei besonders wichtig: wir möchten einen Ort für unsere Art von Kulturarbeit schaffen, dessen kritischer Anspruch nicht von Vorneherein durch eine Umarmung der städtischen Kulturbeauftragten erstickt wird. Kurz gesagt also: das Projekt soll so unabhängig von städtischer Vermittlung als möglich sein. Selbstbestimmung in diesem Sinne bedeutet auch, dass wir verhindern wollen, den Weg anderer alternativer Zentren zu gehen: das Projekt soll abhängig sein von dem freiwilligen, unbezahlten Engagement „für die Sache“, und somit die Transformation von alternativem Kulturzentrum zu einem Vergnügungstempel mit Alternativanstrich von vorneherein ausschließen.

Zwar in gewissem Sinne selbstbestimmt, aber trotzdem nur selbstbestimmt abhängig sind wir, da der Verein natürlich nicht den absoluten Freiraum für sich proklamieren kann, da man wie jedes Projekt den stummen ökonomischen und administrativen Imperativen ausgeliefert ist.

Seit einigen Monaten sind wir auf der Suche nach passenden Räumlichkeiten und versuchen erst einmal, uns durch Soli-Aktionen und Mitgliederbeiträge ein finanzielles Polster zu schaffen.

Alles in allem ein sehr unterstützenswertes Projekt!
Deshalb kommt zahlreich und nehmt noch ein paar Leute mit.

Kupuk-Party

Hört auf zu studieren – fangt an zu begreifen!

Aus der Unzufriedenheit mit den unserer Ansicht nach kritiklosen Protesten gegen die Veränderungen im Bildungssystem ist in Würzburg ein hierzu passender Text erschienen, dessen Inhalt wir uns anschließen.

Die Langeweile? Sie trägt jede_r Einzelne von uns mit sich. Das ganze Leben werden wir von ihr berichten können, außer wir machen verrückte Dinge. Doch was scheint uns schon als verrückt? Verrückt ist das was abweicht? Nein, das ist der Moment in dem wir uns fühlen als wären wir frei, sorgenlos und ohne jegliche Pflichten. Es wäre verrückt das zu glauben, doch manchmal verspüren wir ein solch eigenartiges Gefühl, was uns veranlasst für eine kurzen Moment ein Hauch von Freiheit in unser gegenwertiges Gemüt aufzunehmen, manchmal scheint es, als können wir es verinnerlichen. Der Schein trügt. (mehr…)

Freiheit für alle politischen Gefangenen!

Seit über 27. Jahren sitzt Mumia Abu-Jamal in den USA in der Todeszelle. Verurteilt für einen Polizistenmord, der ihm unter geschoben wurde, um ihn zum Schweigen zu bringen. Der afroamerikanische Aktivist kämpft seit seiner frühesten Jugend – damals als Pressesprecher der Black Panther Party – und bis heute als freier Journalist – gegen Rassismus, Polizeigewalt, Klassenherrschaft und Krieg.
Seine Verurteilung 1982 war eine Farce. Der Staatsanwalt siebte systematisch schwarze Geschworene heraus, präsentierte manipulierte sowie frei erfunden Beweise und unterdrückte entlastendes Material. Seit diesem Prozess kämpft Mumia um ein neues Verfahren sowie um seine Freiheit. Im April diesen Jahres verweigerte das höchste Gericht der USA den Antrag auf einen neues Verfahren. Jetzt steht nur noch die Entscheidung des obersten Gerichtshofes aus ob das Todesurteil bestätigt wird.

Unsere Kritik richtet sich radikal an eines der schlimmsten Ausgrenzungsmechanismen: Knäste! Gefängnisse stellen das höchste Mittel des Staates zur Bestrafung von denjenigen dar, die gegen die Regeln und Gesetze, welche von den jeweiligen Herrschenden aufgestellt wurden, verstoßen haben. Eine Person, welche durch Gesetzesbrüche die Norm verletzt, soll bestraft werden und gleichzeitig wird sie als abschreckendes Beispiel für den Rest der Bevölkerung benutzt. Die dadurch geschaffene Trennung in „gut“ und „böse“ soll zusätzlich dazu dienen, dass keine Identifizierung mit den „Kriminellen“ stattfindet. Nebenbei soll damit auch ein Gefühl von Sicherheit erzeugt werden, weil sie als Bedrohung der Gesellschaft gesehen und dahergehend weggesperrt werden. (mehr…)

Veranstaltung zur Bildungskritik in Würzburg

Diese Veranstaltungsreihe ist das Resultat einer tiefen Unzufriedenheit mit den begriffs- und kritiklosen Protesten gegen die Veränderungen im Bildungssystem während der ersten Hälfte des Jahres in Würzburg.
Die erste Veranstaltung wird am Donnerstag, den 5. November 2009, um 20 Uhr im FSI-Zimmer im Keller der Alten Handelskammer (Josef-Stangl-Platz 2, 97070 Würzburg) stattfinden. Es werden die Texte „Kritik der Universität “ von Ulrich Enderwitz und „Zerschlagt die Universität“ von André Gorz besprechen.

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