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Empfehlung…

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Lovestory?

„Diktatur des Proletariats“, „Vergesellschaftung der Produktion“, „Arbeit vs. Kapital“, „Klassenkampf“ – Bezüge, die aus linker Theorie und Praxis heute nicht wegzudenken sind. Kein Wunder bei einer politischen Bewegung, die sich aus gutem Grund als praktische Nachfolgerin der historischen Arbeiterbewegung versteht und deren theoretischer Ursprung im historischen Materialismus zu finden ist, der sich explizit auf gesellschaftliche Reproduktion als Basiskategorie bezieht.

Dabei ist der linke Bezug auf Arbeit kein Ungebrochener: Gerade das historische Scheitern des Arbeitermarxismus sowie dessen feministische Kritik, geben der radikalen Linken neue Denkaufgaben. Dabei geht es zum einen darum die versteckten und teilweise tradierten Vorstellungen, die in der Linken mit dem Thema Arbeit verbunden sind zu rekonstruieren, andererseits aber auch darum weiter zu denken und seine Bedeutung für die aktuelle kapitalistischen Vergesellschaftung zu diskutieren. Denn sicher ist nur: Die Kategorie der Arbeit und alles, was damit zusammenhängt, sind zentral für eine linke Gesellschaftskritik, die es sich zur Aufgabe macht gesellschaftliche Widersprüche offenzulegen und letztendlich emanzipatorisch zu überwinden. (mehr…)

Aktuelles

NPD-Marsch von Nürnberg nach Fürth abgesagt +++ zentraler Aufmarsch der Nazis aus Süddeutschland in Schweinfurt
Während Kameradschaftsnazis und NPDler aus benachbarten Bundesländern am 1. Mai im bayerischen Schweinfurt aufmarschieren wollen, hat die Bayern-NPD eine Demonstration von Nürnberg nach Fürth angemeldet. Diese wurde jetzt allerdings abgesagt, wohl aus Angst, dass sie von der Teilnehmerzahl her zum Flop werden könnte. Stattdessen ruft die NPD Bayern jetzt auf ihrer Homepage dazu auf, die Demos in Erfurt und Zwickau zu unterstützen. Es scheint also weiterhin große Differenzen zwischen den bayerischen Kameradschafts- und Parteinazis zu geben. Die ständig wachsende Unterstützerliste der Nazidemo in Schweinfurt lässt den Schluss zu, dass die unterfränkische Industriestadt zum zentralen Aufmarschort der süddeutschen Nazis werden soll. Zudem wurde im benachbarten Würzburg auch eine Demonstration angemeldet, die bis jetzt aber nicht beworben wird.

indymedia
linksunten indymedia

Infos folgen. Die linksradikale Mobilisierung läuft in naher Zukunft an…

01.Mai Update

Spießer oder Spalter? Nazis marschieren getrennt…

Der Streit um den Aufmarsch am 01. Mai in Schweinfurt schlägt nach wie vor hohe Wellen in der bayerischen Naziszene. Während einzelne Kameradschaften wieder von der Unterstützerliste verschwunden sind, tobt der Machtkampf um die Führungspositionen in der NPD Bayern weiter. Mehrere hochrangige NPD-Funktionäre aus Bayern darunter auch zwei Mitglieder des Landesvorstandes mobilisieren ihre Anhänger nach Schweinfurt während die Partei offiziell nach Fürth zu Quelle aufruft.

Nationaler Sozialismus vs. soziale Heimatpartei

Die Auseinandersetzung zwischen den zwei Lagern erreichte bereits im Novermber 2008 einen Höhepunkt, als Protagonisten des heutigen “Freien Netz Süd” (FNS) einen Putschversuch auf dem Landesparteitag der NPD lancierten. Ralf Ollert sollte als Vorsitzender durch Uwe Meenen (Berlin) ersetzt, als stellvertretender Vorsitzender sollte Matthias Fischer (Fürth) installiert werden. Nach dem Scheitern der Pläne verließen die Unterlegenen unter lautstarken Protesten den Saal, zornig abziehende NPD-Delegierte sollen zudem noch Autoreifen auf dem Parkplatz zerstochen haben. Zu diesem Zeitpunkt brach in Bayern ein offener Konflikt um Personen, Auftreten und Positionen der NPD aus. Die bayerische NPD, die vor allem von der CSU enttäuschte WählerInnen zu umwerben versucht, wurde von den Putschisten später in einer mit „wenn man ‘Ade’ sagen muss“ überschriebenen Erklärung gescholten. Während die Führung der Bayern-NPD zuletzt einen „bürgernahen“ und rassistischen Kurs steuerte, traten Matthias Fischer und Co mit radikalen Kampagnen unter dem Motto „Südtirol bleibt deutsch“ und „Nationaler Sozialismus jetzt“ in die Öffentlichkeit. (mehr…)

Keine Versöhnung mit Deutschland!

Keine Versöhnung mit Deutschland!
Gedenken und Naziaufmarsch am 13. Februar 2010 in Dresden verhindern!

Das Dresden-Gedenken scheint wichtig, so wichtig, dass die neue sächsische Staatsregierung eigens für den bevorstehenden 65. Jahrestag das Versammlungsrecht noch schnell erheblich einschränken will. Schließlich ruinieren „Extremisten“ schon seit Jahren die Gedenkstimmung rund um den 13. Februar und gefährden Sicherheit, Ruhe und Ordnung. Unterdessen versucht eine Handvoll Dresdner Kultur- und Kirchenprominenz ein weiteres Denkmal zur Erinnerung an die Bombardierung und das Wiedererstehen der Stadt zu erstreiten. Zwar wurde erst 2009 eine neue Erinnerungsstelle in der Altstadt eingeweiht, aber Mahnmale für Dresden kann es in Dresden nicht genug geben. Mit kaum verhohlener revanchistischer Rhetorik wird das Denkmal in der Sächsischen Zeitung beworben; es zeigt einen „gestürzte[n] Mensch[en], der sich aufbäumt, ein Gefallener, der aus eigener Kraft aufersteht. So wie die Dresdner, so wie ihre Stadt.“ Die Oberbürgermeisterin bemüht sich derweil, eine dem Jahrestag angemessene Gedenkatmosphäre zu schaffen – laute Musik oder Demonstrationen sind dabei sehr hinderlich, denn das erwünschte Gedenken soll als unpolitischer und damit unhinterfragbarer Akt wahrgenommen werden. Mit Hilfe einer Menschenkette um die historische Altstadt soll ein „Zeichen gegen Extremismus“ gesetzt und gleichzeitig der Zerstörung der Stadt gedacht werden. Business as usual in Dresden. (mehr…)

Nie wieder Auschwitz! – Wir gedenken allen Opfern des deutschen Vernichtungswahns!

Am 27.01.1945 befreiten die Streitkräfte der Roten Armee das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Damit wurde das Leiden und Sterben zahlreicher Juden, Sinti und Roma, Homosexueller und anderer Menschen, die nicht der nationalsozialistischen Ideologie entsprachen, beendet.

Alleine in Auschwitz wurden 1,1 Millionen Jüdinnen und Juden ermordet. Die Vernichtung erfolgte systematisch und rational geplant unter Beteiligung großer Teile der damaligen deutschen Bevölkerung. Die Bereitstellung des Gases „Zyklon B“ durch die Industrie, die Transporte durch die Reichsbahn und nicht zuletzt das millionenfache Wegsehen und Schweigen ermöglichten die Umsetzung des Planes. Das Vernichtungslager steht damit symbolisch für die Shoa, den industriellen Massenmord an 6 Millionen Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus.

Am 65. Jahrestag der Befreiung wollen wir der Roten Armee wie auch den anderen alliierten Armeen danken, dass sie die deutsche Barbarei in Europa beendeten. Damit verhinderten sie nicht weniger, als den Versuch der Deutschen, den antisemitischen Wahnsinn, nämlich die Ermordung aller europäischen Juden, in die Tat umzusetzen.

Wir sehen uns auch weiterhin in der Verantwortung unser Denken und Handeln so einzurichten, daß Auschwitz sich nicht wiederhole, und nichts Ähnliches geschehe.




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